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Newsletter - Ausgabe September 26
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Noch liegt der Sommer teilweise in der Luft, doch schon spürt man den Aufbruch in Richtung Herbst. Diese Zeit des Spätsommers hat eine eigene Kraft – sie lädt zum Verweilen ein, bevor der Herbst seine Fülle bringt. Wer in diesen Tagen bewusst innehält, und auf die vergangen zwei Drittel des Jahres zurückblickt, dem fällt vielleicht wieder ein, wie viel Gutes die vergangenen Monate schon getragen haben: Was ist mir besonders gut gelungen? Worüber jubiliere ich noch immer? Wo hatte ich segensreiche Momente?
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In diesem Sinne wünschen wir Ihnen: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!" (Psalm 103,2) In unserem aktuellen Newsletter finden Sie vielfältige Themen und Anregungen. Lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie Impulse und Hilfestellungen für Ihre Arbeit mit.
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Die Tagung für Verwaltungskräfte im Kloster Bernried bot auch in diesem Jahr wieder Raum für Begegnung, Austausch und neue Impulse. Im Mittelpunkt standen die Themen Gesundheit am Arbeitsplatz sowie die Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz für den Arbeitsalltag. Mit vielen wertvollen Anregungen und bereichernden Gesprächen blicken wir bereits voller Vorfreude auf die nächste Tagung.
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Beim jährlichen Treffen des „Netzwerk Pädagogik“ im Juni standen im eckstein in Nürnberg der fachliche Austausch und die Weiterentwicklung der Inhalte Evangelischer Erwachsenenbildung im Mittelpunkt. Neben der Vorstellung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen wurden neue Themenfelder aufgegriffen und gemeinsam weitergedacht. Vorträge zu Sozialraumanalyse, zur Rolle der EEB in der kirchlichen Raumentwicklung, zu Demokratiebildung sowie Aus- und Weiterbildung von Ehrenamtlichen boten wertvolle Impulse für die gemeinsame Arbeit. Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen – eine kurze E-Mail an landesstelle.eeb@elkb.de genügt.
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Hintergrundwissen rund ums Ehrenamt
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Ehrenamtliche gewinnen und qualifizieren: Infoveranstaltung mit Barbara Gruß
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Erstes online Netzwerktreffen „Kirche und Junge Erwachsene“
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Wie können wir Kirche für junge Erwachsene gemeinsam weiterdenken?
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Praxisorientierter Fachtag: Vielfaltsperspektiven entdecken
Ein Fachtag für Menschen in der Bildungsarbeit — mit Keynote und Lesung von Mirrianne Mahn
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Vielfalt ist in der Bildungsarbeit längst ein Leitbegriff. Doch zwischen dem, was wir uns vornehmen, und dem, was im Seminarraum, in der Gruppe oder im Leitungsteam tatsächlich passiert, liegt oft ein gutes Stück Weg. Genau dort setzt der Fachtag an: Wir schauen hin, wo Vielfalt gelingt, wo sie hakt und was es konkret braucht, damit Bildungsangebote wirklich alle erreichen.
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Eingeladen sind alle, die in der Erwachsenen- und Jugendbildung arbeiten: haupt- und ehrenamtlich, in Planung, Leitung oder Durchführung.
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Lesung mit Mirrianne Mahn aus ihrem Debütroman ISSA
In ihrem Debütroman ISSA (Rowohlt Hundert Augen, 2024) verwebt Mirrianne Mahn die Geschichten von fünf Frauen, deren Leben mehr als ein Jahrhundert auseinanderliegen – und die dennoch durch die Spuren deutscher Kolonialgeschichte und den Kampf um Selbstbestimmung miteinander verbunden sind.
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Die Lesung bildet den Abschluss des Fachtags „Vielfaltsperspektiven entdecken“, zu dem die EEB Bayern am selben Tag von 10.00 bis 16.30 Uhr einlädt
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Mein Name ist Marcus Schirmer und ich freue mich sehr, seit 1. Juli 2026 als Studienleiter und Geschäftsführer im Evangelischen Forum Annahof in Augsburg tätig zu sein.
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Geboren wurde ich in Württemberg, aufgewachsen bin ich in der Oberpfalz. Ich bin verheiratet und lebe heute im schwäbischen Donauwörth.
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In den vergangenen Jahren war ich als Dekanatsjugendreferent in den Dekanaten Dinkelsbühl, Regensburg und Neu-Ulm tätig. Dabei durfte ich vielfältige Aufgaben in der kirchlichen Bildungs- und Jugendarbeit übernehmen, Projekte entwickeln, junge Menschen und Mitarbeitende begleiten und unterschiedliche Arbeitsfelder kennenlernen. Zuletzt war ich als Diakon im Kirchengemeindeamt Augsburg beschäftigt und konnte dort weitere Einblicke in die Strukturen und Prozesse kirchlicher Arbeit gewinnen.
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Ergänzend zu meiner beruflichen Praxis habe ich mich als Spiel- und Theaterpädagoge, Systemischer Berater und Pilgerbegleiter weitergebildet. Diese Qualifikationen prägen mein Verständnis von Bildungsarbeit: Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten, Begegnungen zu ermöglichen, Kreativität zu fördern und Räume für Reflexion sowie neue Erfahrungen zu schaffen.
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An der Evangelischen Erwachsenenbildung schätze ich besonders die Möglichkeit, lebensnahes Lernen mit persönlichen, gesellschaftlichen und spirituellen Fragestellungen zu verbinden. Besonders gespannt bin ich darauf, gemeinsam im Team bewährte Bildungsformate weiterzuentwickeln, neue Impulse einzubringen und innovative Seminare sowie Veranstaltungsangebote zu konzipieren, die Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen und bereichern.
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Ich freue mich sehr auf die die Zusammenarbeit, auf viele interessante Begegnungen und ein vertrauensvolles und gutes Miteinander.
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Ein Jahr lang bin ich Teil des Teams bei BildungEvangelisch. Ich heiße Rebecca Balthasar und bin grade erst fertige Pfarrerin geworden. Nach zwei Jahren Vikariat in der Evangelischen Kirchengemeinde Neumarkt kehre ich mit Mann und Hund in die fränkische Heimat zurück.
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Ein Jahr lang darf ich eine meiner Leidenschaften weiter vertiefen: die Bildungsarbeit. Ich lerne unheimlich gern Neues, kann mich für fast alles begeistern und liebe es, wenn aus einer guten Frage ein spannendes Gespräch wird – und wenn Menschen dabei merken: Ich kann etwas bewegen, etwas verändern, die Welt anders sehen. Ich brenne für Begegnungen auf Augenhöhe, für gute Gespräche und für die Frage, wie Kirche und Bildung Räume schaffen können, in denen Menschen neugierig bleiben und miteinander ins Gespräch kommen.
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Am 1. September bin ich deshalb in meine Schwerpunkt-Ausbildung bei BildungEvangelisch gestartet und werde dort ein Jahr mitarbeiten. In dieser Zeit möchte ich lernen, wie Bildungsarbeit gesellschaftliche Debatten aufgreifen und gleichzeitig nah am Alltag der Menschen bleiben kann. Ich möchte Veranstaltungen mitgestalten, Formate ausprobieren und vor allem herausfinden, was Menschen heute eigentlich von kirchlicher Erwachsenenbildung erwarten und was sie daran begeistert.
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Mein Jahr bei BildungEvangelisch: Ich bin gespannt darauf, vielen unterschiedlichen Menschen zu begegnen, Gesellschaft mitzugestalten, die Arbeit von BildungEvangelisch hautnah zu erleben … und vielleicht Sie zu treffen? Ich würde mich freuen!
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Zum 1. September bekommt unser Team am Bildungsstandort Coburg Verstärkung: Pfarrer Veit Röger tritt die frei gewordene Stelle des Erwachsenenbildungsreferenten an, nachdem sein Vorgänger Dieter Stößlein Anfang des Jahres in den Ruhestand gegangen ist. Wir freuen uns auf unseren neuen Kollegen und haben ihm vorab ein paar Fragen gestellt.
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Veit Röger, woher kommst du und was hast du gemacht, bevor du nach Coburg gekommen bist?
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Aufgewachsen bin ich in Niedernhall, einer Kleinstadt im nordöstlichen Baden-Württemberg. Nach dem Abitur habe ich Theologie studiert, zuerst in Neuendettelsau, dann in Berlin und Tübingen. Ein besonderes Jahr war mein ökumenisches Studienjahr an der Benediktinerabtei Dormitio in Jerusalem. Jerusalem als Schmelztiegel der Religionen und Kulturen hat mich sehr fasziniert und auch das Thema interreligiöser Dialog begleitet mich seitdem. Nach dem Studium habe ich mein Vikariat bei der Bayerischen Landeskirche in Regensburg absolviert und dann ein Jahr bei Mission EineWelt in Neuendettelsau gearbeitet.
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Seit wann bist du in Coburg und was hast du hier bisher gemacht?
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Ich bin seit 2018 Pfarrer an der Johanneskirche, die Teil der Pfarrei Coburg-West ist. Dort bin ich vor allem für die Geschäftsführung der vier Gemeinden der Pfarrei verantwortlich. Meine Frau, die auch Pfarrerin ist, teilt sich die Pfarrstelle mit mir. Seit September 2025 bin ich außerdem Dekanatsjugendpfarrer.
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Wie kam es dazu, dass du jetzt auch die Stelle bei der EEB übernimmst?
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Ich kenne Dieter Stößlein aus Coburg und wusste von seiner bevorstehenden Pensionierung. Als ich davon gehört habe, dachte ich: Das könnte was sein. Der Bereich Erwachsenenbildung interessiert mich schon lange und die Zeit war auch aus familiärer Perspektive reif, regulär auf 100% zu gehen.
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Welche Themen liegen dir besonders am Herzen und was wünschst du dir für die neue Stelle?
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Mir ist die Idee wichtig, dass Kirche in gesellschaftlichen Themenfeldern eine Akteurin ist und Haltung zeigt. Dazu möchte ich auf meiner Stelle beim EEB beitragen. Das gilt für das Thema Erinnerungskultur und jüdisches Leben, das mir sehr wichtig ist und das in Coburg, nicht zuletzt dank Dieter Stößlein, stark verankert ist. Es gilt aber auch für aktuelle ethische Fragestellungen und Anfragen an unsere offene demokratische Gesellschaft, wie beispielsweise im Themenfeld des Miteinanders der Religionen. Ich wünsche mir, dass wir es schaffen Brücken zueinander zu bauen, die unser Miteinander stärken. Ich erlebe immer wieder, wie gut es Menschen tut, ins Gespräch zu kommen und aus der eigenen Bubble herauszutreten. Das hat mich schon in meiner Arbeit in der Johanneskirche begleitet, ob beim gemeinsamen Fastenbrechen, beim Fest der Kulturen oder beim Klimapilgern auf dem Rad.
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Was bringst du mit und worauf freust du dich?
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Ich bringe Offenheit mit und Freude darauf, Neues zu gestalten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit im Team, auf unterschiedliche Perspektiven und darauf, gemeinsam herauszufinden, was wir bewahren wollen und was Neues dazukommen darf.
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