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Thema des Monats: Raus aus der Bubble
Dezember + Januar 2025/2026
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Schlüssel zu mehr Offenheit: "Kulturdolmetscher plus"
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Damit kirchliche Bildung auch morgen ein gesellschaftlich wirksamer und für alle offener Lern- und Begegnungsraum bleibt, braucht es schon heute Angebote, die gezielt den eigenen Blick weiten. Das seit 2020 laufende Projekt "Kulturdolmetscher plus" - vor Kurzem wurden die neuen Zertifikate verliehen - steht genau dafür: Für Menschen, die andere Lebenswelten sichtbar machen, Barrieren und Spaltung überwinden und Brücken für echte Teilhabe bauen.
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EEB Bayern Interview: Raus aus der Bubble, rein ins Leben
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Vom Kneipenchor über Familienangebote wie Figuren-Theater oder Upcycling-Werkstatt bis hin zu einem Flashmob zur Demokratieförderung auf dem städtischen Marktplatz: Mit kreativen Formaten und starken Kooperationen realisiert das Wirkwerk Weilheim Bildungsarbeit für Familien und (junge) Erwachsene, die bewusst über traditionelle kirchliche Räume und Inhalte hinausgeht. Im Interview berichten die Projektleiterinnen Carolin Fröhlich und Nina Fischer über ihre Erfolge in der Region – und warum Kirche dort stattfinden sollte, wo das Leben pulsiert.
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Fotos: Daniel Köberle (1), Wirkwerk Weiheim (1)
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Thema des Monats: Raus aus der Bubble
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1. Schlüssel zu mehr Offenheit: "Kulturdolmetscher plus"
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2. EEB Bayern Interview: Raus aus der Bubble, rein ins Leben
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3. Kirche neu denken - Spannende Eindrücke vom Dekanatskonvent Weilheim
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4. EBW Oberfranken-Mitte: Klotzen statt Jammern - Raum-Schätze neu erstrahlen lassen
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Aktuelles
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5. Gelungener Auftakt: Erster Kongress kirchliche Erwachsenenbildung
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6. Schulungspflicht nach dem AI Act - Wer muss was lernen und bis wann?
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7. Vielfalt und Demokratie zum Anfassen - Neue Toolbox der Diakonie Bayern
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8. Veranstaltungstipp: Einladung zur Landeskonferenz Alter 2026
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9. Veranstaltungstipp: Zukunftskompetenzen für die Bildungsarbeit mit KI
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Personalien
10. Neue Studienleitung und Co-Vorständin im EBW Oberfranken-Mitte: Nasim Konietzny
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Zu guter Letzt
11. Hinterm (eigenen) Horizont geht´s weiter
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Veranstaltungen
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Kirche neu denken - Spannende Eindrücke vom Dekanatskonvent Weilheim
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Der diesjährige Konvent des Dekanats Weilheim führte die Kolleginnen und Kollegen nach Berlin – mit dem Ziel, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und neue Impulse für kirchliche Arbeit zu gewinnen. In der Bundeshauptstadt wollten sie sehen, wie andere Gemeinden auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren und Kirche neu denken. Dazu hier ein Bericht von Norbert Räbiger ( Geschäftsführer und pädagogischer Leiter EEB im Oberland):
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Ein besonders beeindruckendes Beispiel war das Projekt der Genezarethkirche–Startbahn Berlin in Neukölln. Vor einigen Jahren stand die dortige Kirchengemeinde vor einer existenziellen Krise: Es konnte kein Gemeindekirchenrat mehr gewählt werden. Die stellvertretende Superintendantin sollte die Gemeinde unterstützen – und stellte schnell fest, dass sich der Stadtteil stark verändert hatte, während die Gemeinde in ihrer eigenen „Bubble“ geblieben war. Die Konsequenz: Nach einer Fusion mit der Nachbargemeinde und der Übertragung der Immobilie an die Landeskirche entstand in der frei gewordenen Kirche ein völlig neues Konzept. Die Verantwortlichen gingen nach außen, suchten den Kontakt zu den Menschen im Kiez, hörten zu und öffneten den Kirchenraum für deren Bedürfnisse.
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Mit kreativen Veränderungen wurde aus dem dunklen Kirchenraum ein einladender Ort:
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• Bänke wichen einem großen Teppich mit Sitzkissen,
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• Wände wurden geöffnet, Vorhänge als Raumteiler eingebaut,
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• und ein neues Lichtkonzept schuf Helligkeit und Wärme.
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So entstand ein Raum (siehe Foto), der Begegnung ermöglicht und Vielfalt willkommen heißt. Kirche hat sich auf den Weg gemacht zu Menschen, die bisher kaum Berührung mit ihr hatten. Sie hat Gestaltungsspielräume geöffnet – und ihre eigene „Bubble“ verlassen. Mein Fazit: Dieses Projekt zeigt, wie Kirche lebendig bleibt: indem sie sich bewegt, zuhört und Räume schafft, die Menschen ansprechen. Ein Impuls, der mich sehr inspiriert hat.
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Link zur Website der EEB im Oberland hier
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Text + Foto: Norbert Räbiger (EEB im Oberland)
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Klotzen statt Jammern: Raumschätze neu erstrahlen lassen
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Um Zukunftsperspektiven für den Umgang mit kirchlichen Gebäuden, ging es auch in einer Veranstaltung, zu der das EBW Oberfranken-Mitte, das Diakonische Werk Kulmbach und Thurnau sowie das Dekanat Kulmbach kürzlich eingeladen hatten. Unter dem Titel „Klotzen statt Jammern: Raum-Schätze neu erstrahlen lassen - Alternativen zur Perspektivlosigkeit“ kamen in Untersteinach 41 lokale und regionale Verantwortungsträger aus Kirche und Politik zusammen. Ziel des Treffens war es, nach kompakten Expertenimpulsen in einer Denkwerkstatt konkrete Ideen zur Um- und Neunutzung kirchlicher „Raum-Schätze“ zu entwickeln.
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Den Auftakt machte Prof. Manfred Miosga (Präsident der Bay. Akademie Ländlicher Raum e.V. und Professor für Stadt- und Regionalentwicklung) mit Überlegungen zur „räumlichen Gerechtigkeit“. Gerade in ländlichen Räumen gehe es um faire Lebenschancen, demokratische Teilhabe und die Sicherung von Daseinsvorsorge. Vier Dimensionen – Chancen-, Verteilungs-, Verfahrens- und Generationengerechtigkeit – können dabei Orientierung für kommunales Handeln geben. In den anschließenden Resonanzen von Bürgermeistern, Landrat Wittmann sowie Regierungspräsident Florian Luderschmid wurde jedoch klar, dass knappe Haushalte und wachsende Bürokratie den Handlungsspielraum stark begrenzen.
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Nach der ernüchternden Feststellung des „Status quo“ setzte Prof. Martin Schneider (Professor für Moraltheologie und Sozialethik) einen stimmungsaufhellenden Gegenakzent. Kirchliche Gebäude seien potenzielle „dritte Orte“ – Infrastruktur der Demokratie. So konnte beispielsweise die Johanneskirche in Ingolstadt zu einem „safe space“ für vulnerable Gruppen wie Geflüchtete werden. Statt Rückzug plädierte Schneider für Kooperation. Die entscheidende Frage sei nicht, ob sich Kirchen ihre Gebäude noch leisten können, sondern ob es sich die Gesellschaft leisten könne, sie nicht für das Gemeinwohl zu öffnen. Geteilte Räume bedeuteten geteilte Verantwortung und es können neue „Mehrfunktionsorte“ für Kultur, Begegnung und soziale Angebote entstehen. Natürlich erfordere der Abschied von der ausschließlich geistlichen Nutzung einen bewussten Trauerprozess und die Bereitschaft, vertraute Denkmuster loszulassen - wie mit einem besonderen Erbe.
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Wie solche Transformationsprozesse gelingen, zeigte der Senior des Pfarrkapitels Kulmbach Siegfried Welsch anhand konkreter Erfahrungen aus Presseck. Klare Kommunikation, konsequentes Wirtschaften und das Einbinden der Menschen vor Ort seien entscheidend. Beim anschließenden, gemeinsamen Imbiss gab es dann für die Gemeinden der Region Gelegenheit, ihre Raumschätze zu zeigen, Fragen zum Erhalt zu adressieren und bereits gelungene Beispiele sichtbar zu machen. Insgesamt wurde deutlich: Wenn Perspektiven geteilt werden, entstehen neue Ideen – und Hoffnung darauf, dass kirchliche Räume auch künftig Orte des Lebens und der Begegnung bleiben.
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Link zur Website des EBW Oberfranken-Mitte hier
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Text: Dr. Martin Waßink (Geschäftsführender Vorstand EBW Oberfranken-Mitte); Kontakt: wassink@ebw-oberfranken-mitte.de
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Hinweis in eigener Sache: Sie sind interessiert am Thema "Neu- und Umnutzung kirchlicher Gebäude", möchten sich dazu austauschen und aktiv mitwirken? - Dann melden Sie sich bei uns und treten Sie unserer AG "Raum-Entwicklung" im EEB Bayern Netzwerk Pädagogik bei.
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Ansprechpartnerin: Ramona Leibinger (ramona.leibinger@elkb.de) - Wir freuen uns auf Sie!
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Gelungener Auftakt: Erster Kongress kirchliche Erwachsenenbildung
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Vom 24. bis 26. November 2025 fand im Kulturzentrum "mon ami" in Weimar der erste ökumenische Kongress kirchlicher Erwachsenenbildung statt. Unter dem Titel „Lebenslang verlernen? – Kirchliche Erwachsenenbildung in transformativen Zeiten“ rückte die Veranstaltung eine Frage ins Zentrum, die angesichts gesellschaftlicher Beschleunigung und globaler Krisen zunehmend an Bedeutung gewinnt: Welche Überzeugungen, Routinen und Denkmuster müssen Individuen, Organisationen und Gesellschaften hinter sich lassen, um unter sich wandelnden Bedingungen handlungsfähig zu bleiben?
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Mehr als 120 Teilnehmende - darunter auch Vertreterinnen und Vertreter der EEB Bayern (siehe Foto) - diskutierten in Thüringen darüber, dass das “Verlernen” alter Routinen der Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit der Erwachsenenbildung ist.
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Eine ausführlichen Bericht zum Ersten Kongress Kirchlicher Erwachsenenbildung sowie weitere Fotos der gelungenen Auftaktveranstaltung finden Sie hier
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Im Bild (von links) die bayerische Erwachsenenbildungsdelegation: Ramona Leibinger (Vorständin EEB Bayern), Christian Dittmar (stellvertretender Leiter kda Bayern), Nicole Tratzmüller (Pädagogische Leiterin für die Dekanate Münchberg/Naila in der EEB Hochfranken), Vera Lohel (Vorständin EEB Bayern), Bettina Hahn (Geschäftsführerin EBW Oberpfalz), Julia Illner (Geschäftsführerin BildungEvangelisch Erlangen und Vorsitzende des EEB Bundesverbandes), Ulrich Gottwald (Regionalstelle Augsburg, kda Bayern) und Lena Sponner (Gesamtleitung Evangelisches Forum Annahof i.V.)
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Text: EEB Bundesverband; Foto: Jürgen Schulzki
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Schulungspflicht nach dem AI Act - Wer muss was lernen und bis wann?
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Seit dem 2. Februar 2025 gilt: Wer in der Arbeit mit KI-Systemen zu tun hat, sollte sich auskennen – zumindest, wenn es nach dem AI Act geht. Das Gesetz legt fest, dass Mitarbeitende, die KI nutzen oder damit arbeiten, über die nötigen Kompetenzen verfügen müssen. Aber was heißt das konkret? Wer muss geschult werden, welche Inhalte zählen, und welche Fristen sind zu beachten?
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In diesem Artikel klären wir die wichtigsten Punkte:
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Suchen Sie nach einer passenden Schulung zum Thema KI? - Aktuelle Angebote hier:
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18. März, 09:00-12:00 Uhr
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Seminarbeitrag: 35 €, Online via Zoom
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Mehr Zeit durch automatisierte Protokolle, KI generierte Texte und ein vorsortiertes Postfach.
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5. März 2026, 9:00-12:00 Uhr
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Seminarbeitrag: 95 €, Online via Zoom
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Dr. K. Bäcker, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht, zeigt, wie KI in der ÖA zeitsparend, rechtssicher und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann – inkl. Texte, Bilder, Videos, Social Media & Haftung.
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24.02.2026, 09:00-12:00 Uhr
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Seminarbeitrag: 50 €, via Zoom
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Wie Lehrende KI-Tools didaktisch klug, rechtssicher und verantwortungsvoll einsetzen können.
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27.01.2026, 09:00-12:00 Uhr
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Seminarbeitrag: 65 €, Online via Zoom
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Rechtssicher, verantwortungsvoll und wirksam mit KI arbeiten.
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Text: Alexandra Kohle (EEB Bayern)
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Vielfalt und Demokratie zum Anfassen - Neue Toolbox für Mitgliedseinrichtungen
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Publikationen, Materialien und Spiele rund um das Thema Vielfalt und Demokratie – den Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Bayern steht ab sofort eine Toolbox mit vielen interessanten Inhalten zur Ausleihe für die diakonische Arbeit vor Ort zur Verfügung.
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Die neue TOOLBOX der Diakonie Bayern enthält Publikationen zu folgenden Themenbereichen: Umgang mit Rechtspopulismus, Stärkung der Demokratie, Entwicklung der Zivilgesellschaft weltweit und zur pädagogischen Arbeit in Kindertagesstätten zum Thema Vielfalt und Demokratie. Für Gespräche über Politik, Rassismus, globale Fragen, die Zukunft unserer Gesellschaft und die Diakonie enthält die Box Materialien und Spiele wie die Talk-Box "Wir sind Diakonie", ein Karten-Set "Die Welt im Kaleidoskop. Herausforderungen erkennen – Fragen stellen – Wege finden". Ein Spiel zum Austausch über globale Fragen und zum Perspektivwechsel) und die Talking-Cards „Mein Zuhause. Meine Wahl.“ (zur Kommunalwahl am 8.3.2026 in Bayern).
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Die Toolboxen sind bereits verliehen und/oder Sie möchten nur einzelne Publikationen, Materialien oder Spiele aus der Box nutzen? – Dann gibt es die Möglichkeit, diese direkt bei den jeweiligen Herstellern/Anbietern zu bestellen. Die Bestell- bzw. Bezugsmöglichkeiten (als PDF) finden Sie hier
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Hinweis in eigener Sache: Anlässlich der Kommunalwahlen 2026 hat die EEB Bayern einen Sondernewsletter mit dem Titel "Unser starkes Kreuz für Demokratie" veröffentlicht. Darin finden Sie nicht nur alles über die aktuelle ELKB Kampagne, sondern auch tolle Mitmachangebote für Ihre Bildungsarbeit vor Ort. Mehr dazu hier
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"Stairway To Heaven" – Einladung zur Landeskonferenz Alter 2026
Die kommende Landeskonferenz Alter wagt sich an ein großes Thema: Stairway To Heaven – wie Spiritualität im Alter(n) wirken kann. Spiritualität ist ein Thema mit vielen weltlichen und religiösen Facetten, die sich kaum fassen lassen. Zur Spiritualität gehört die Suche nach der Bedeutung des Lebens, das tiefe Verstehen dieser Welt und ihrer Ordnung, die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit. Für uns Christen verweist Spiritualität auf den Heiligen Geist und sein Wirken – spiritus ist der lateinische Begriff für Geist. - Hiermit laden wir Sie im Namen von Wirkstatt evangelisch herzlich dazu ein, über Spiritualität nachzudenken, praxisnahe Impulse für die Altersarbeit kennen zu lernen und miteinander spirituelle Erfahrungen zu teilen.
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Termin: Mittwoch, 4. Februar 2026
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Ort: haus eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg Anmeldungen bitte bis zum 20. Januar 2026 hier
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Flyer zur Veranstaltung (als PDF) hier
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Die Landeskonferenz Alter ist eine kostenlose Kooperationsveranstaltung von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB), dem Diakonischen Werk Bayern und der Evangelischen Erwachsenenbildung Bayern (EEB Bayern). Sie wird von den Mitgliedern der Teilhandlungsfeld organisiert und verantwortet.
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Zukunftskompetenzen für die Bildungsarbeit mit KI
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Die Bildungsarbeit von morgen ist digital und Künstliche Intelligenz (KI) spielt dabei eine zentrale Rolle. Im Online-Workshop „Future Skills: Kompetenzen in der Bildungsarbeit mit KI – aus Sicht der Pädagogik“ erfahren Fachkräfte aus der non-formalen Bildung, welche Fähigkeiten künftig entscheidend sind und wie Lernprozesse sinnvoll mit und über KI gestaltet werden können.
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Impulsgeber des Workshops ist Benjamin Köhler, Schulleiter am Königin-Charlotte-Gymnasium Stuttgart und einer der innovativsten Akteure im Themenfeld „Bildung und KI“. Seine Schule gilt als Vorreiter für KI-gestützte Lernkonzepte – Erfahrungen, die er exklusiv für den Erwachsenen- und non-formalen Bildungsbereich übersetzt.
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Termin: 26. Januar 2026, 10:00–11:30 Uhr
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Veranstalter: Kirchliche Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Baden Württemberg Weitere Infos und Anmeldung hier
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Ein inspirierender Workshop für alle, die Bildungsarbeit zukunftsfähig gestalten wollen!
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Neue Studienleitung und Co-Vorständin: Nasim Konietzny
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Herzlich willkommen: Am 1. Dezember 2025 hat Religionspädagogin Nasim Konietzny ihre neue Stelle als Studienleiterin und Co-Vorständin beim Evangelischen Bildungswerk Oberfranken-Mitte angetreten. Konietzny bringt sowohl langjährige Erfahrung in der evangelischen Bildungsarbeit, als auch in den interkulturellen sowie interreligiösen Bereichen mit. Nach ihrem Studium der Religionspädagogik und der Kirchlichen Bildungsarbeit in Nürnberg war sie viele Jahre im Schuldienst tätig, zuletzt vor allem im Berufsschulzentrum in Forchheim und Lauf. Künftig wird Konietzny ihren Lebensmittelpunkt teilweise nach Bayreuth verlegen, um ihre neuen Aufgaben im EBW optimal wahrnehmen zu können.
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Die motivierte Religionspädagogin versteht Bildung aus evangelischer Sicht als einen tiefen, persönlichen Prozess. „Bildung bedeutet für mich Selbstwerdung und Mut zur Tiefe. Sie erwächst aus der Spannung zwischen Gegensätzen wie Glaube und Zweifel, Chaos und Ordnung, Leben und Tod“, erklärt Konietzny. „Wenn wir lernen, diese Spannungen konstruktiv zu gestalten, wächst daraus Reife, Dialogfähigkeit und Resonanz mit der Welt – das ist für mich der Kern evangelischer Bildung.“
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Hinterm (eigenen) Horizont geht`s weiter
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Kennen Sie das auch? Gerade zum Jahresende wird vielen von uns bewusst, wie sehr wir in vertrauten, leider oftmals aber auch starren Routinen, Überzeugungen und Strukturen feststecken. Wir bewegen uns im Bekannten und spüren doch, dass etwas fehlt: Ein frischer Gedanke, eine andere Sichtweise, ein ungewohnter Horizont.
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Als Evangelische Erwachsenenbildung ist es uns ein besonderes Anliegen, nicht in der eigenen Bubble zu verharren, sondern bewusst neue Räume zu öffnen, in denen Menschen Perspektiven entdecken und sich weiterentwickeln können.
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Der Projekt "Kulturdolmetscher plus" und auch die oben beschriebenen Aktivitäten des Wirkwerkes Weilheim sind nur ein paar Beispiele aus unserer Arbeit die zeigen, wie es gelingen kann, Orte gemeinsamen Lernens, gelebter kultureller Vielfalt und Teilhabe zu schaffen.
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In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und viele inspirierende Begegnungen im neuen Jahr.
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Ihr Team der EEB Bayern Landesstelle
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P.S.: Die Landesstelle der EEB Bayern ist vom 22.12.2025 bis einschließlich 06.01.2026 geschlossen.
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Text: Sabine Löcker; Foto: Generiert mit Canva KI
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ONLINE: Künstliche Intelligenz in der Führungspraxis
27.01.2026 | EEB Bayern
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Als Führungskraft kommen Sie an KI nicht vorbei: Um entscheiden zu können, ob und wie Mitarbeitende KI nutzen dürfen, braucht es Basiswissen zu Chancen, Risiken und rechtlichen Vorgaben – insbesondere im Hinblick auf den AI Act. Gleichzeitig bietet KI praktische Möglichkeiten, eigene Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, Routineaufgaben zu erleichtern und Ressourcen gezielter einzusetzen – auch in kirchlichen und diakonischen Kontexten, ohne das Menschliche aus dem Blick zu verlieren.
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Landeskonferenz Alter 2026: Stairway To Heaven – Wie Spiritualität im Alter(n) wirken kann
04.02.2026 | Wirkstatt evangelisch
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Ort: haus eckstein, Nürnberg
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Bei der diesjährigen Landeskonferenz Alter lädt Wirkstatt evangelisch Sie dazu ein, über Spiritualität nachzudenken, facettenreiche und praxisnahe Impulse für die Altersarbeit kennen zu lernen und miteinander spirituelle Erfahrungen zu teilen.
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Flyer zur Veranstaltung (als PDF) hier
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ONLINE: Führen im Change - Gesundheit fördern lohnt sich: menschlich und wirtschaftlich
12.02.2026 | EEB Bayern
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In Zeiten des Wandels braucht es eine gesunde Haltung zur Arbeit - und einen klaren Plan: Diese Veranstaltung zeigt, wie gesundheitsförderliches Führen gelingen kann - ohne Überforderung, aber mit Wirkung. Sie erfahren, wie Sie Belastungen im Team früh erkennen, steuerfreie Gesundheitsangebote strategisch einsetzen und zugleich auch Ihre eigene Resilienz stärken. Denn gute Führung heißt nicht, sich aufzureiben - sondern klug zu handeln, damit alle gesund durch den Change kommen
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ONLINE: Künstliche Intelligenz in der Bildung
24.02.2026 | EEB Bayern
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Künstliche Intelligenz ist längst im Bildungsalltag angekommen - ob in der Unterrichtsvorbereitung, bei der Erstellung von Materialien oder wenn die Lernenden Ihre Hausaufgaben und Übungen mithilfe von KI lösen, anstatt selber nachzudenken. Für Lehrende bedeutet das: Sie müssen sich mit Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen – nicht nur, um sie selbst sinnvoll zu nutzen, sondern auch, um Lernprozesse verantwortungsvoll zu gestalten, faire Bewertungsformen zu entwickeln und rechtliche Stolperfallen zu vermeiden.
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ONLINE: KI in der Öffentlichkeitsarbeit
05.03.2026 | EEB Bayern
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KI bietet in der Öffentlichkeitsarbeit enorme Möglichkeiten: Inhalte schneller erstellen, Bilder bearbeiten, Videos mit Avataren gestalten oder Übersetzungen unterstützen. Gleichzeitig sind hier viele rechtliche Aspekte zu beachten - von Urheber- und Markenrecht über Datenschutz bis hin zu Plattformrichtlinien, Kennzeichnungspflichten und Haftungsfragen.
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ONLINE: KI in Verwaltung und Sekretariat
18.03.2026 | EEB Bayern
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Stellen Sie sich vor: Sie können sich in Besprechungen voll auf das Geschehen konzentrieren, weil automatisch ein Protokoll erstellt wird. Sie starten den Tag mit einem vorsortierten Postfach, in dem die wichtigsten Nachrichten direkt sichtbar sind. Und Routine-Aufgaben, die sonst viel Zeit kosten, wie Texte schreiben oder E-Mails vorbereiten, lassen sich einfach automatisieren. - In dieser Veranstaltung lernen Sie, wie Sie KI-Tools praktisch, verständlich und sicher einsetzen. Sie erfahren, wo KI hilfreich ist, welche Aufgaben besser weiterhin Menschen erledigen und wie Sie zuverlässige Ergebnisse erzielen.
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13. Zukunftswerkstatt Steinreiche Kirche
15.-16.04.2026 | Wirkstatt evangelisch
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Wir sind eine „steinreiche“ Kirche: Unsere Gebäude sind ein wahrer Schatz. Und doch werden wir als kleiner werdende Kirche den aktuellen Gebäudebestand in Zukunft nicht halten können. Die Gebäudebedarfsplanung fordert uns auf, Gedanken über die Zukunft von Kirchen, Gemeindehäusern, Pfarrhäusern und anderer kirchlicher Immobilien zu machen. - Welche Gebäude brauchen wir in der Region in Zukunft?
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ONLINE: Resilienz im Alltag - Gelassenheit kann man lernen
06.05.2026 | EEB Bayern
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Stress lässt sich nicht vermeiden - weder im Berufsleben noch im Privaten. In dieser Schulung zeigt Daniela Westner, zertifizierte Resilienztrainerin, wie Sie Ihre innere Stärke aufbauen und Techniken entwickeln können, um Stress frühzeitig zu erkennen und aktiv gegenzusteuern. Mit Impulsen, Übungen und Reflexionsphasen vermittelt sie praxisnahe Wege, um in einem fordernden (Berufs-)Alltag ruhig und zuversichtlich zu bleiben.
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